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Schirrhof Kamp-Lintfort

Niederrheintour 2026
28.06.-26.07.2026
Vernissage 28.06.2026, 11 Uhr
in Kamp-Lintfort

In diesem Haus wird die Werkgruppe Scheiben zu sehen sein

Industriepoesie
Die Werkgruppe „Scheiben“ von Thomas Baumgärtel entstand aus großen Aluminium-Industriescheiben (Ø 120 cm) der ehemaligen Clouth-Gummiwerke auf dem Clouth-Gelände in Köln, auf denen früher Gummischläuche und -profile zum Trocknen ausgerollt wurden und die Baumgärtel als Bildträger entdeckte.

Die Werkgruppe hat ihren Ursprung im industriellen Kontext der ehemaligen Clouth-Gelände der früheren Clouth-Gummiwerke in Köln. Zu Beginn des Jahrtausends entdeckte Baumgärtel dort große Aluminium-Industriescheiben mit einem Durchmesser von 120 cm, die ursprünglich in der Produktion verwendet wurden: Auf ihnen wurden Gummischläuche und Gummiprofile zum Trocknen ausgerollt. Die kreisförmigen Platten mit ihren Gebrauchsspuren wurden für ihn zu ungewöhnlichen Bildträgern.

Auf dem weitläufigen Industrieareal der Clouthwerke hatte Baumgärtel gemeinsam mit rund 60 Künstlerinnen und Künstlern über 16 Jahre hinweg ein Atelier in der Kölner Innenstadt. Aus diesem Umfeld entstand auch die Idee zu einer gemeinschaftlichen künstlerischen Arbeit. Anlässlich seines 50. Geburtstags im Jahr 2010 lud Baumgärtel 50 Künstlerkollegen ein, jeweils eine dieser Industriescheiben zu gestalten. Die runden Aluminiumplatten wurden so zu individuellen Kunstwerken, die trotz ihrer gemeinsamen industriellen Herkunft eine große stilistische Vielfalt zeigen.

Er fragte Künstlerkollegen, ob sie auf den Scheiben Werke zu seinem Geburtstag erstellen würden und feierte diesen mit einer Ausstellung an einer 50 Meter langen Tafel in der Kunsthalle „Halle 10“ des Clouth-Areals im Dezember 2010 – eine Anspielung auf den 50. Geburtstag des Künstlers und zugleich ein gemeinschaftliches Fest mit seinen Weggefährten aus der Ateliergemeinschaft.

Seitdem hat Baumgärtel die Werkgruppe weitergeführt. Im vergangenen und im aktuellen Jahr hat er weitere Scheiben bearbeitet und mit seinen charakteristischen Motiven – häufig auch mit der ikonischen Banane – besprüht. So verbindet die Werkgruppe industrielle Fundstücke, persönliche Netzwerke der Kölner Kunstszene und Baumgärtels eigene Bildsprache zu einem fortlaufenden künstlerischen Projekt, das den ursprünglichen Ort seiner Entstehung ebenso reflektiert wie die Zusammenarbeit unter Künstlern.

Zu der Werkgruppe gehören auch Holzscheiben von Kabeltrommeln, Schallplatten und runde Straßenschilder, die Baumgärtel im Laufe der Jahre besprüht hat.Die Werkgruppe hat ihren Ursprung im industriellen Kontext der ehemaligen Clouth-Gelände der früheren Clouth-Gummiwerke in Köln. Zu Beginn des Jahrtausends entdeckte Baumgärtel dort große Aluminium-Industriescheiben mit einem Durchmesser von 120 cm, die ursprünglich in der Produktion verwendet wurden: Auf ihnen wurden Gummischläuche und Gummiprofile zum Trocknen ausgerollt. Die kreisförmigen Platten mit ihren Gebrauchsspuren wurden für ihn zu ungewöhnlichen Bildträgern.

Auf dem weitläufigen Industrieareal der Clouthwerke hatte Baumgärtel gemeinsam mit rund 60 Künstlerinnen und Künstlern über 16 Jahre hinweg ein Atelier in der Kölner Innenstadt. Aus diesem Umfeld entstand auch die Idee zu einer gemeinschaftlichen künstlerischen Arbeit. Anlässlich seines 50. Geburtstags im Jahr 2010 lud Baumgärtel 50 Künstlerkollegen ein, jeweils eine dieser Industriescheiben zu gestalten. Die runden Aluminiumplatten wurden so zu individuellen Kunstwerken, die trotz ihrer gemeinsamen industriellen Herkunft eine große stilistische Vielfalt zeigen.

Er fragte Künstlerkollegen, ob sie auf den Scheiben Werke zu seinem Geburtstag erstellen würden und feierte diesen mit einer Ausstellung an einer 50 Meter langen Tafel in der Kunsthalle „Halle 10“ des Clouth-Areals im Dezember 2010 – eine Anspielung auf den 50. Geburtstag des Künstlers und zugleich ein gemeinschaftliches Fest mit seinen Weggefährten aus der Ateliergemeinschaft.

Seitdem hat Baumgärtel die Werkgruppe weitergeführt. Im vergangenen und im aktuellen Jahr hat er weitere Scheiben bearbeitet und mit seinen charakteristischen Motiven – häufig auch mit der ikonischen Banane – besprüht. So verbindet die Werkgruppe industrielle Fundstücke, persönliche Netzwerke der Kölner Kunstszene und Baumgärtels eigene Bildsprache zu einem fortlaufenden künstlerischen Projekt, das den ursprünglichen Ort seiner Entstehung ebenso reflektiert wie die Zusammenarbeit unter Künstlern.

Zu der Werkgruppe gehören auch Holzscheiben von Kabeltrommeln, Schallplatten und runde Straßenschilder, die Baumgärtel im Laufe der Jahre besprüht hat.

 

Öffnungszeiten:
Montag: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Dienstag: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitag: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Schirrhof Kamp-Lintfort
Friedrich-Heinrich-Allee
D-47475 Kamp-Lintfort
https://www.kamp-lintfort.de

28.06.2026

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